case study: rebranding — zehn wochen. fünf länder. ein ergebnis.

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case study 01  ·  brand & rebranding

zehn wochen.
fünf länder.
ein ergebnis.

ein führender europäischer IT-Konzern benennt mehrere tochtergesellschaften gleichzeitig um. kein vorbereitetes material. kein team. der termin steht. das ergebnis auch.

#1
im konzernverbund
+30%
marktsichtbarkeit
10 wo.
bis go-live

erster arbeitstag. elfter september. elf wochen entfernt.

am 1. Juli 2022. eintritt als marketing-verantwortlicher bei einem Berliner IT-Unternehmen. gleichzeitig: konzernweit festgelegter rebranding-termin am 12. September — mehrere tochtergesellschaften in Skandinavien, Deutschland und weiteren märkten treten gleichzeitig unter neuem namen auf. vorarbeiten: keine. budget: nicht definiert. partner in anderen ländern: im urlaub.

die vollständige verantwortung für das rebranding in Deutschland und Österreich liegt von tag eins an auf einem schreibtisch. keinem anderen.

„kein anderer standort im konzernverbund lieferte in dieser situation ein vergleichbares ergebnis.“

drei weichenstellungen. ein konsistentes ergebnis.

nach vier wochen: erkenntnis, dass kapazität und aufgabe nicht übereinstimmen. ein gespräch mit dem CEO. zusätzliche ressourcen werden freigegeben — eine externe PR-agentur, unterstützung durch office management. ab diesem punkt: strategische steuerung statt operative überlastung.

parallel dazu: entwicklung zweier unterschiedlicher narrative. intern — die konzernzugehörigkeit als zugang zu europäischen ressourcen und projekten, nicht als identitätsverlust. extern — der konzernrücken als risikominimierung für enterprise-kunden, die lokale expertise mit globaler skalierbarkeit verbinden wollen.

der rebranding day am 12. September wird in Berlin anders gestaltet als anderswo im verbund. kein pflichtprogramm. ein event, das mitarbeiter mitnimmt — weil der rahmen stimmt. die reaktion der konzernzentrale: eindeutig.

ressourcensteuerungnarrativ-entwicklungPR-strategie DACHevent-konzeptkundenkommunikationCI-umsetzungagentur-führungstakeholder-alignment

von null auf marktpräsenz.

  • Juli 2022 · woche 1–4
    lage erfassen. ressourcen sichern.
    bestandsaufnahme. fehlende kapazität erkannt. CEO-gespräch. PR-agentur und interne ressourcen werden freigegeben.
  • Juli – August 2022 · woche 5–8
    strategie. narrative. koordination.
    interne und externe kommunikationsstrategie entwickelt. DACH-PR-strategie aufgebaut. agentur und interne ressourcen gesteuert. website, merchandise, office branding, firmenbuch — parallel, fristgerecht.
  • 12. September 2022
    rebranding day.
    simultaner launch in mehreren ländern. Berlin: einziger standort mit explizit ausgezeichnetem ergebnis durch die konzernzentrale. website, kundenkommunikation und PR live.
  • Oktober – Dezember 2022
    marktetablierung.
    PR-aktivitäten fortgeführt. messaging geschärft. markenidentität intern vertieft.

was zählt.

+30%
marktsichtbarkeit im DACH-raum. unabhängig gemessen, frühjahr vs. spätherbst 2022.
#1
einziger standort im europaweiten verbund, dessen ergebnis von der konzernzentrale ausdrücklich ausgezeichnet wurde.
5+
koordinierte märkte. einheitliche corporate identity. fristgerecht — trotz urlaubsbedingter ausfälle in allen partnerorganisationen.
10 wo.
von null bis go-live. vollständig verantwortet. ohne vorarbeiten.

was bleibt.

rebranding ist change management. wer das nicht versteht, liefert neue logos und alte probleme. mitarbeiter nehmen eine neue identität dann an, wenn sie verstehen, was sie davon haben — nicht weil es so beschlossen wurde.

ein konzernrahmen definiert, was nicht verhandelbar ist. alles andere ist führungsaufgabe. narrativ, event, PR-strategie, timing — das sind entscheidungen, keine vorgaben. wer sie nicht trifft, überlässt sie dem zufall.

kompetenzen
marketing leadershipchange managementstakeholder managementressourcensteuerungbrand strategyPR & media relationsevent managementexecutive communication